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Wer dem Wassersport erlegen ist, der kommt von ihm nur schwer weg. Das ideale Einstiegsalter gibt es beim Schwimmen und Tauchen nicht. Jeder, der sich fit fühlt und Spaß am Sport hat, kann jederzeit anfangen. Für das Wettkampfschwimmen muss man allerdings ab dem Kindesalter dabei sein.
Nur mit kontinuierlichem Training in jungen Jahren werden die Schwimmtechniken perfekt gelernt und eine Grundlagenausdauer geschafft. Mit einem angeborenen Talent ist es vielleicht möglich auch etwas später einzusteigen, jedoch hätte das Talent von Anfang gefördert werden müssen um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen.
Schwimmen
Das Schwimmen ist ein recht zwiespältiger Sport, zum einen ist er unheimlich gesund und zum anderen ist es einer der härtesten Sportarten die man im Leistungssport ausüben kann.
Als gesundheitsorientierter Schwimmer, bietet das Schwimmen eine ideale Basis. Neben der Ausdauerfähigkeit wird auch der gesamte Muskelapparat gestärkt. Des Weiteren werden die Gelenke nicht belastet. Allerdings ist für ein schmerzfreies Schwimmen, auch ein hohes Maß an Schwimmtechnik erforderlich. Das Brustschwimmen werden die meisten Hobbyathleten beherrschen. Ein Wettkampfathlet wird dennoch über die Ausübung schmunzeln, da bei vielen Hobbysportlern die Beinarbeit vernachlässigt wird. Im Wettkampfschwimmen sind die Beine der starke Antrieb und bieten in Kombination mit den Armen eine leistungsstarke Einheit.
Das Kraulen und das Rückenschwimmen sind die gesündesten Schwimmarten. Beim Brustschwimmen können auf Dauer die Kniegelenke und Ellbogen in Mitleidenschaft gezogen werden. Das Kraulen ist zugleich die schnellste Möglichkeit, sich im Wasser fortzubewegen. Schwierig ist es jedoch, den Kopf unter Wasser zu behalten. Der Kopf muss zu dem eine Linie mit der Wirbelsäule bilden, ansonsten beansprucht man die Nackenmuskulatur zu stark oder gerät ins Hohlkreuz. Die ständig vom Wasser umströmte Nase, sorgt bei vielen Schwimmern für Verschluckungsängste. Erfahrene Schwimmer atmen ausschließlich durch die Nase aus, diese vorgehensweise blockiert die Nase zu gleich gegen eindringendes Wasser.
Das Rückenschwimmen ist dem Kraulen sehr ähnlich, nur das man eben auf dem Rücken schwimmt. Das Problem mit der Atmung ist hier kein Problem, viel mehr besteht die Schwierigkeit, die Linie zu halten. Als Orientierung dient der Beckenrand, Wellenbrecherleinen oder
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das Hallendach (sofern dieses gerade Dachelemente hat). Wer sich mit Rückenschwimmen fortbewegt, der schont seinen Rücken und kommt entspannt voran.
Die wohl schwerste und anspruchsvollste Schwimmart ist das Schmetterlingsschwimmen. Die korrekte Technik erlernen normalerweise nur Wettkampfschwimmer, die sich beinahe so schnell wie auf den Kraulstrecken vorwärts bewegen. Um diese Technik zu lernen, sollte man schon im Kindesalter mit dem Schwimmen anfangen.
Das Wettkampfschwimmen ist ein hartes Brot, um erfolgreich zu sein und sich mit der deutschen Spitze messen zu können, muss man schon mindestens zwölfmal die Woche ins Wasser springen. Jeweils mit Umfängen von mindestens 5 Kilometern. Da das Wettkampfschwimmen hauptsächlich zwischen 12 und 27 Jahren betrieben wird, werden Schule und Studium oft hinten an gestellt. Erfolgreiche Athleten trainieren morgens um sechs, gehen dann in die Schule oder zum Studium und befinden sich ab fünf Uhr mittags wieder in der Halle.
Das Langstreckenschwimmen ist auch eine Form des Wettkampfschwimmens. Allerdings wird hier nur auf das Kraulschwimmen Wert gelegt, da die Wettkämpfe als Freistildisziplin ausgeschrieben sind. Man kann also schwimmen wie man möchte, Kraul ist eben die schnellste Möglichkeit. Die Trainingsumfänge gleichen sich mit dem Wettkampfschwimmen, allerdings sind die Inhalte anders. Ein Langstreckenschwimmer schwimmt auch schon mal im Training fünf oder zehn Kilometer am Stück. Ein Wettkampfschwimmer auf den typischen Strecken wird das nicht tun.
Im Winter gibt es die Möglichkeit in einigen Freibädern weiter zu trainieren. Allerdings haben diese dann eine Traglufthalle über das Bad gespannt. Im Winter haben die Hallenbäder Hochkonjunktur. Für gänzlich unerschrockene Schwimmer bietet sich auch ein Schwimmen in Eiswasser an. Solche extremen Sachen, sind nur für Menschen mit bester Gesundheit geeignet. Über Veranstaltungen informiert das örtliche Sport- und Badeamt.
Das Tauchen und Schnorcheln hat mit dem Schwimmen nur indirekt zu tun. Natürlich ist es von Vorteil, wenn man gut schwimmen kann und damit einige Sicherheit im Wasser hat. Als Gerätetauscher hat man jedoch nicht die Freiheiten, einfach mal eine Strecke mit dem Kraulstil zurück zu legen. Beim Schnorcheln schon eher. Unter Wasser kommt es zudem eher auf die Beinarbeit mit den Flossen an, gelegentliche Armzüge die dem Brustschwimmen ähneln, kommen noch hinzu. |
Vereine
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