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Sportarten

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*Foto rechts: pixelio / fit1

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Kampfsport

Karate

Karate ist eine sehr alte Kampfsportart. Sie lässt sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen. Ihren Ursprung hat sie in China. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand Karate Einzug in die ganze Welt.

Karate ist eine waffenlose Kampfsportart. Deshalb heißt Karate übersetzt auch „leere Hand“. Tritt-, Schlag- und Stoßtechniken, aber auch Block- und Fußfegetechniken, machen den eigentlichen Charakter dieser Sportart aus. Nach Beherrschung der Grundtechniken werden ebenfalls Würfe und Hebel gelehrt, im Fortgeschrittenenstadium auch Nervenpunkttechniken und Würgegriffe.

Viele, die an Karate denken, bringen diesen Sport zuerst mit dem Durchschlagen von Brettern oder Ziegeln mit der Handkante in Verbindung. Tatsächlich sind diese Techniken heute nicht mehr so populär. Vielmehr Wert wird auf Schnellkraft, Beweglichkeit und Ausdauer gelegt. Somit ist Karate eine Sportart, die den Körper ganzheitlich trainiert.

Im Karatetraining gibt es den Lehrer (Sensei), den Sempai und den Kohai. Beim Sempai hat die Zugehörigkeit zum Sport Priorität vor dem Lebensalter. Beim Kohai ist dies umgekehrt. Rituelle Begrüßungszeremonien, wie auch Respekterweisungen gegenüber dem Meister (Lehrer), zeichnen diesen Sport aus. Hierbei gibt es immer eine

Begrüßung am Anfang und eine Verabschiedung am Ende des Trainings.

Der Grad der Fertigkeiten dieser Kampfkunst, wird mit Kyü- und Dan-Graden angegeben und mit farbigen Gürteln gekennzeichnet. Für jeden Gürtel muss eine Prüfung abgelegt werden. Die Farben der Gürtel sind weiß, gelb, orange, grün, blau, braun und schwarz. In dieser Reihenfolge ist weiß der niedrigste und schwarz der höchste Grad.

Karate kann sowohl von Kindern, als auch von Senioren erlernt werden. Für Kinder beginnt das Training meist ab sechs Jahren, wobei der Beginn immer individuell auf das Kind abgestimmt werden soll. Je nach seelischer Reife, kann der zeitlich richtige Beginn dieser Sportart deshalb stark variieren.

Auch für Senioren ist Karate gut geeignet, da Karatetraining ein ganzheitliches Trainingssystem ist. Es stellt den Menschen in den Mittelpunkt, mit seinen individuellen Eigenschaften und Fähigkeiten. Dies kann für das Selbstbewusstsein wertvoll sein.

Die Karateausrüstung besteht in erster Linie aus einem Karateanzug. Zu diesem gehören eine Jacke und eine Hose, beides aus einem festen Baumwoll-Mischgewebe. Die Jacke wird mit einem farbigen Gürtel zusammengehalten. Die Gürtel müssen in den jeweiligen Farben des Fertigkeitsstadiums extra gekauft werden.


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