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Sportarten

    Bungeejumping
    Freeclimbing
    Riverrafting
    Fallschirmspringen


*Foto rechts: pixelio / Mariocopa

Unsere Empfehlungen:


Extremsport

Bungeejumping

Bungeejumping ist eine beliebte Extremsportart, bei der man im freien Fall kopfüber von einem hohen Gebäude - einer Brücke, einem Hochhaus, etc. - in die Tiefe springt. Vollkommen frei ist der Sprung natürlich nicht. An den Füßen des Springers wird ein Gummiseil befestigt, so dass der Fall abgebremst wird und am Ende des Sprungs langsam auspendelt.

Ursprünglich stammt das Bungeejumping von Pentecôte, einer südpazifischen Insel, auf der Lianenspringer das Ritual auf Basis einer alten Legende schon seit ewigen Zeiten praktizieren. Laut dieser Legende wurde der erste Bungeejump von einer Frau auf der Flucht vor ihrem eifersüchtigen Ehemann vollzogen. Während die kluge Dame sich vor dem Sprung unbemerkt durch Lianen abgesichert hatte, sprang der verzweifelte Mann in den sicheren Tod.
1970 wurde das Männlichkeitsritual von den Mitgliedern des Oxford University Sports Club adaptiert, indem diese die ursprünglich benutzten Lianen durch stabile Gummiseile ersetzten. Am 1. April 1979 führten vier Klubmitglieder das erste offizielle Bungeejumping durch, indem sie von der Clifton Suspension Bridge in Bristol sprangen. Zwar wurden die tapferen Springer anschließend festgenommen, dennoch konnten sie ihr Konzept

vom Bungeejumping in den darauffolgenden Jahren perfektionieren und salonfähig machen.

Der Ablauf beim Bungeejumping ist in mehrere Phasen aufgeteilt. Nach dem Absprung folgt zunächst eine Phase des freien Falls. Hierbei hängt das Seil locker und ungedehnt am Fuß.
Hat der Fall den Punkt erreicht, bis zu dem das Seil auch ohne das Gewicht des Springers reichen würde, beginnt es sich auszudehnen. Anhand des Gewichts des Springers und der Daten über die Dehnbarkeit des Seilmaterials kann die ungedehnt notwendige Länge des Gummiseils so berechnet werden, dass die Phase des freien Falls einerseits so lange wie möglich andauern kann. Andererseits sollte sie natürlich auch nicht zu lang sein, so dass der Springer rechtzeitig gebremst wird, bevor er auf dem Boden aufkommt.
Falls der Sprung über einem Gewässer stattfindet, kann die Seillänge aber auch so eingestellt werden, dass der Sportler kurz ins Wasser eintaucht, wodurch ein finaler Kick entsteht. Variationen wie der Tandemsprung zu zweit oder der Sprung aus dem Helikopter sind ebenfalls denkbar.

Durch die Verwendung modernster Materialien ist das Bungeejumping heute eine der sichersten Extremsportarten.


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