Squash
Squash gehört zu den so genannten Rückschlagsportarten und ähnelt dem Racquetball. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts entstand die Sportart in England und Siemens baute um 1930 die ersten deutschen Squashplätze in Berlin. Allerdings dauerte es noch sehr lange bis Squash in Deutschland bekannt wurde. Mitte der 70er Jahre fing man in Deutschland an, vermehrt Squashanlagen oder Squashcenter zu bauen. Von 75 Squashanlagen, die im Jahr 1975 kommerziell betrieben wurden, stieg die Zahl der Anlagen auf fast 1000 in den 90er Jahren.
Inzwischen nimmt die Zahl der Anlagen wieder leicht ab. Nach einem Boom in den 80er Jahren spielen heute ca. 600 000 Deutsche regelmäßig Squash. Die Zahl der gelegentlichen Squashspieler liegt bei 1,9 Millionen. Weltweit, speziell in den osteuropäischen Staaten wächst Squash weiterhin. Die meisten Squashspieler leben in den USA, England und Australien. Gespielt wird Squash mit speziellen Squashschlägern und Squashbällen auf einem Squashcourt mit zwei oder vier Spielern.
Das Spielfeld beim Squash wird durch vier Wände begrenzt. Es ist ca. 9,75 Meter lang und ca. 6,4 Meter breit. Rote Markierungen an den Wänden begrenzen das Spielfeld. Die Stirnwand besitzt zusätzlich eine
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Begrenzung (Tin) bis zu in einer Höhe von ca. 43 Zentimetern aus Blech.
Trifft der Ball diese Markierung ist er im Aus. Die Rückwand des Squashcourts besteht aus bruchsicherem Glas, damit Zuschauer oder Schiedsrichter das Spielgeschehen beobachten können. Der Bodenbelag ist aus Holz, meistens Parkett.
Zur Squashausrüstung gehört der Squashschläger und spezielle Squashbälle. Der Squashball ist klein, er hat nur einen Durchmesser von 40 Millimetern, wiegt ca. 24 Gramm und besteht aus Gummi. Geschlagen wird der Ball mit speziellen Squashschlägern, sie sind leichter als Tennisschläger aber schwerer als Badmintonschläger. Anfängern wird empfohlen mit schnellen Squashbällen zu spielen, fortgeschrittene Spieler benutzen langsame Bälle die kaum vom Boden abspringen und dadurch schwerer zu spielen und zu erreichen sind.
Squash wird nach vorgegebenen Regeln gespielt, gehört aber noch nicht zu den olympischen Sportarten. Das Ziel des Spiels ist es, den Ballwechsel für sich zu entscheiden. Dabei wird der Ball gegen die drei Wände gespielt und die Spieler schlagen den Ball abwechselnd. Auch bei Squash beginnt der Ballwechsel mit einem Aufschlag. Gespielt werden kann Squash von allen sportlichen Menschen, von Jugendlichen genauso wie von älteren.
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