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*Foto rechts: pixelio / T. Trumpelt

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Grüßt die Wellen

Im Sommer bemerken viele User, dass man nicht nur im Netz surfen kann. Wellenreiten, das ursprüngliche Surfen wurde angeblich auf Hawaii erfunden. Die polynesischstämmige Bevölkerung ritt bereits schon vor über 1000 Jahren auf Binsenbündeln durch die Brandung. Weltweit populär wurde das Wellenreiten ab 1950, im Zuge der Bikinis und des Körperkults.

Die Austattung ist denkbar einfach. Man benötigt ein Board und passende Wellen. Für das Surfen werden verschiedene Boards angeboten. Longboards aus Holz, kurze Boards für Twists und Schlenker auf dem Weg in den Tunnel - dann wenn die Welle bricht - in das Surfer Nirwana, den Green Room. Die neuen Kunststoffboards haben meist einen weichen Kern und sind mit einer festeren Hülle umgeben. Wer in gefährlicheren Gegenden surft, über scharfe Riffe, an den Klippen Cornwalls oder auf der stehenden Welle des Eisbachs in München, der braucht einen harten IPX-Kern. Der gibt nicht nur Stabilität, sondern saugt auch das Wasser nicht auf. Das Board schwimmt also weiter.

Wichtig zu wissen ist, dass zum Surfen ein Wachs gehört, dass das Board klebriger macht, so dass man einen besseren Stand hat. Welches Board für wen geeignet ist, lässt sich generell nicht sagen, ebenso sollte man bei der Wahl der Finnen auf die Beratung eines erfahrenen Surfers hören.
Wellenreiter sollten bereits gut in der Brandung schwimmen können, ab 10 Jahren ist es daher zu empfehlen.

Windsurfen hat sich vom Wellenreiten abgeleitet. Leider gibt es auf Binnenseen keine Wellen und auch nicht jede Küste hat genug Brandung. Den fehlenden Schupps besorgt nun der Wind. Er greift in Segel und lässt den Windsufer so nach vorne schnellen. Windsurfer benötigen mehr als ihr Brett. Sie brauchen ein Rigg - die flexible Verbindung zwischen Board und Mast, ein Segel, eine Gabel - der passende Griff und normalerweise Fußschlaufen. Windsurfen verbindet Techniken des Segelns mit denen des Surfens.

Bereits Kinder ab 6 Jahren können Windsurfing betreiben. Kite-Surfen wird in den letzten Jahren immer beliebter. Hierbei lenkt der Surfer einen Drachen - den Kite und lässt sich von einzelnen Windböen zu spektakulären Sprüngen verleiten. Der Kite wird mit Hilfe von Steuerungsseilen an einer Bar gelenkt. Das Kiteboard ist dünner und flacher als Surf- oder Windsurfboards, da es das Gewicht des Surfers nicht tragen muss, das besorgt ja der Drachen. Kite-Surfing ist auf dem Meer als auch auf Seen möglich. Da ein erheblicher Kraftaufwand von Nöten ist, ist es für Kinder ab 14 Jahren zu empfehlen.

Allen Surfern gemein aber ist die Leach, eine Sicherungsschnur, die den Verlust des Boards verhindern soll. Doch das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit der doch so verschiedenen Sportarten: Jeder Surfer braucht einen Neoprenanzug gegen das kalte Wasser, mindestens aber ein Lycrashirt als Sonnenschutz. Denn wer auf dem Wasser mit Coolness glänzt, will abends sicher nicht feuerrot strahlen.


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