1 2 3


Sportarten

    Reiten
    Golf
    Schach
    Angeln
    Yoga


*Foto rechts: pixelio / Rainer Sturm

Unsere Empfehlungen:


Freizeitsport

Richtig Angeln leicht gemacht

Petrus gilt als Schutzpatron der Angler. Daher gilt auch heute noch der Gruß „Petri Heil-Petri Dank“. So grüßen sich Angler untereinander und wünschen sich einen guten Fang. Doch wie lernt man nun das Angeln? Meistens sind es die Eltern respektive der Papa, der es seinem Sprössling beibringt. Am besten ist es, wenn man es von klein auf lernt. Vorausgesetzt, dass die Junioren überhaupt in die Hobbyfußstapfen treten möchten.

In der Bundesrepublik Deutschland braucht man, um an öffentlichen Gewässern angeln zu dürfen, den sogenannten Anglerschein. Dieser ist meist ausgestellt auf eine bestimmte Region und die in ihr befindlichen Gewässern. Wer diese Anglerlizenz erwerben möchte, muss durch eine theoretische Prüfung nachweisen, dass er in der Lage ist, weitgerecht angeln und töten zu können. Angeln gibt es in großer Auswahl. Für Kinder gibt es Angelruten, die auf ihre Körpergröße ausgerichtet sind. Auch für verschiedene Fische gibt es unterschiedliche Angelruten. Doch die Angelrute selbst ist nicht das Einzige, auf das man beim Kauf achten muss. Auch die Spule, auf der die Angelschnur aufgerollt ist, gibt es in unterschiedlichsten Preislagen. Der erfahrene Angler hat ein Sortiment an Haken und Ködern in seinem Anglersortiment. Der Angler selbst, sollte für das ufernahe angeln mit einer Anglerhose bekleidet sein.

Diese erlaubt ihm im Notfall, bis zum Bauchnabel ins Wasser waten zu können. Im Kampf mit großen Fischen kommt das nicht selten vor. Die Ausrüstung eines Anglers enthält viele seltsam anmutende Geräte, ein Fischermesser und eine Zange sind noch die bekanntesten Geräte. Zu jedem Anglerbesteck gehören verschiedene Senkbleie die den Köder auf die gewünschte Tiefe befördern. Was die Köder betrifft, so gibt es natürlich Verschiedene. Für Raubfische sollten es schon lebende Köder oder auch naturidentische Köder wie zum Beispiel der Blinker sein.

Die vegetarischen Fische, dazugehören zum Beispiel die Karpfen, lassen sich beispielsweise mit Brot ködern. Die Umgebung, an der man angeln möchte, ist auch sehr wichtig. Die Fantasie, an irgendwelchen Seen die Anglerrute auswerfen zu dürfen, sollte man gleich vergessen. Das würde nämlich den Straftatbestand der Wilderei erfüllen.
Anders bei einigen Mietteichen, hier kann gegen eine Gebühr geangelt werden, dabei richtet sich diese, meistens nach dem Gewicht des Fangs. Wer jedoch eine Anglerlizenz sein Eigen nennt, der darf an den ausgewiesenen Angelplätzen bestimmte Fische angeln. Denn nicht jeder Fisch darf zu jeder Zeit geangelt werden. Dennoch, ungeachtet der vielen Regeln und Bestimmungen, kann Angeln viel Spaß machen. Es erfordert sicher eines gewissen Maßes an Geduld und Nervenstärke, auf den Fang warten zu müssen.


Vereine